Am 10.07. startete das „kleine“ Underground‑Festival nahe Laberweinting – genauer gesagt im Waldgasthof Hart.
Einmal im Jahr wird dieser idyllische Ort zum rauen, dunklen Biotop für Black‑ und Death‑Metal, garniert mit einer Prise Thrash.
Durch die reguläre Arbeit schafften wir es erst am Samstag hin.
Gut, irgendwer muss das Fotoequipment ja finanzieren…
Unser Einstieg war Angelcrypt aus Malta – ein angenehm melodischer Start mit Melodic Death, der einen langsam in den Tag gleiten ließ.
Doch danach riss uns ANTIKVLT sofort zurück in die vertraute Black‑Metal‑Finsternis.
Was dann kam, war ein echter Stilbruch:
Die zwei Jungs von Depressive Witches aus Frankreich mischten Black Metal mit Rock’n’Roll – selten, roh, überraschend.
Ein „Wow“-Moment, der hängen blieb.
Den nächsten Umbruch zündeten Deimos Dawn: roher, dreckiger Thrash Metal, wie man ihn sich wünscht.
Und kaum war man wieder warmgespielt, ging’s zurück in die Death‑Metal‑Gefilde – The Monolith Deathcult übernahmen.
Danach wurde es exotischer: Crescent aus Ägypten.
Ihre Show wirkte wie ein historisches Ritual, verpackt in Blackened Death Metal – atmosphärisch, intensiv, anders.
Die Hamburger Endseeker lieferten wie gewohnt stark ab.
Man merkte sofort, wie die Stimmung im Publikum hochging.
Und weiter ging’s mit Illdisposed, Dänemarks Death‑Metal‑Exportschlager – zuverlässig brachial.
Man muss sagen: Alle Bands lieferten sauber ab.
Leider gab es immer wieder Technikprobleme, die den Zeitplan zerlegten.
Aber ganz ehrlich: mehr Zeit mit Freunden vor Ort ist auch nicht das Schlechteste.
Ein monströses Danke an die Leute von KRUU e.V., die dieses Festival stemmen.
Ein Event von Fans für Fans – und genau so fühlt es sich auch an.
Allein die liebevolle Sanitärversorgung (Deo, Kaugummis, Sonnencreme!) macht das Ganze angenehm „heimisch“, weit weg vom üblichen Kommerz.
Einfach mal hier vorbeischauen: Pure Fucking Metal Festevil
